Braten in Rotweinsauce

Was gibt es Schöneres als ein klassischer Sonntagsbraten?! Was ist daran eigentlich so toll? Wir wissen es! Man kommt mit der Familie zusammen, setzt sich an den Tisch, verbringt Zeit miteinander, unterhält sich über die Woche und isst dann auch noch Fleisch von einem glücklichen Weiderind von EinStückLand.

Wie gehst Du am Besten vor?

Genau für diesen Sonntagsbraten haben wir Unterstützung von dem lieben Oliver bekommen, der auf seinem Blog Lebensarth.Kitchen ein Gericht für uns veröffentlicht hat. Außerdem hat er auch noch ein Interview mit uns gemacht und es online gestellt. Auf seiner Seite hat er jeden Schritt des Rezepts gut bebildert, falls Du Fragen bei der Zubereitung haben solltest. Einfach bei ihm mal vorbeischauen. Wir haben das Rezept natürlich auch bekommen und erklären Dir im Folgenden, wie er den Braten in Rotweinsauce gemacht hat.

Zuerst halbierst und wäschst Du den Lauch und schneidest ihn in recht grobe aber gleichmäßige Stücke. Diese Stücke gibst Du zusammen mit dem Büschel Petersilie in eine separate Schüssel. Sie werden nachher hinzugegeben, da der Lauch beim Anbraten bitter wird. Die Zwiebel und den Knoblauch schneidest Du ebenfalls in grobe Würfel und gibst beides in eine Schüssel. Die ungeschälten Karotten halbierst Du längs, schneidest sie dann ebenfalls in grobe Stücke und gibst sie ebenfalls zu den Zwiebeln. Beim Sellerie schneidest Du den Wurzelansatz großzügig ab und entsorgst ihn, da sich in den feinen Würzelchen immer Sand befindet. Den restlichen Sellerie würfelst Du recht grob und gibst ihn in die Schüssel zum anderen Gemüse. FERTIG ist die Vorbereitung, nun geht es es endlich an das Schmoren!

Dazu würzt Du das Gallowayfleisch von allen Seiten kräftig mit Salz und Pfeffer.
Das Butterschmalz zerlässt Du in einem Bräter und brätst das Gallowayfleisch darin rundum kräftig an. Jetzt nimmst Du den angebratenen Braten wieder heraus und parkst ihn auf einer Platte zwischen. Denn in dem Bräter kannst Du jetzt das Röstgemüse (OHNE Lauch/Petersilie) im Bräter kräftig anbraten. Es sollte so lange angebraten werden, bis es beginnt braun zu werden. Jetzt kannst Du das Tomatenmark hinzugeben und röstest es ebenfalls mit an. Den Röstansatz löschst Du dann mit ca. 1/3 des Weines ab und lässt den Wein komplett verkochen. Den braunen Bodensatz kannst Du mit einem Kochlöffel gut loskratzen. Anschließend gibst Du die Kräuter und Gewürze hinzu, sowie den Rest des Weines und die Gemüsebrühe (Wasser ist hier eine schlechte Alternative!).

Jetzt fehlt noch das ‚Grünzeug‘ im Bräter. Gib es hinzu und rühr alles einmal gut durch. Dann legst Du den Braten obenauf. Den Fleischsaft, der sich auf der Platte vom Braten gesammelt hat, kannst Du gut mit dazu geben. Jetzt kochst Du alles zusammen mit Deckel einmal auf, bevor Du den Braten mit Deckel bei 180°C in den Backofen schiebst.

Alle 45 Minuten schaust Du mal rein und wendest das Fleisch. Nach gut 2 Stunden schmoren ist der Braten zart! Eine minutengenaue Zeitangabe ist nicht möglich. Daher nach 2 Stunden einfach mal anstechen und wenn die Gabel sich leicht reinstecken und wieder rausziehen lässt, ist der Braten gar! Falls der Braten noch fest ist: wieder in den Ofen und alle 15-20 Minuten die gleiche Prozedur: Gabel rein und testen.

Wenn der Braten fertig ist, nimmst Du ihn aus der Soße und gießt dann alles durch ein feines Sieb. Das Gemüse, welches sich im Sieb sammelt, solltet Du dann nochmal gut durch das Sieb pressen, bevor du es entsorgst. Dann hast du wirklich alle guten Geschmacksstoffe in deiner Sauce! Oliver schreibt, dass er ein strikter Gegner davon ist, das Gemüse zu pürieren! Er sagt, dass er eine Sauce möchte und keinen Gemüsebrei. Letzten Endes kann das aber jeder selbst entscheiden. Sauce und Fleisch könntet ihr jetzt direkt verwenden oder aber ihr stellt beides bis zum Gebrauch in den Kühlschrank.

Was benötigst Du?

1kg EinStückLand Galloway Braten

750ml trockener Rotwein

0,5l Gemüsebrühe

1 EL Tomatenmark

1 großes Lorbeerblatt

3 Körner Piment

1 Nelke

3 Wacholderbeeren,

1 TL Rosmarin

1 TL Thymian

1 TL schwarze Pfefferkörner

1TL Senfkörner

1 Zehe Knoblauch

1 Zwiebel

2 EL Butterschmalz

1 Bund Suppengrün

Salz

Pfeffer

 

Unser Tipp:

Einen Teil des Bratensaftes kannst Du abgießen und ihn in den Kühlschrank stellen. Wenn Du etwas vom Braten nach dem Essen über hast, kannst Du ihn nämlich später darin aufwärmen!